Mathea, Album „M“

VÖ: 1. Mai 2020

 

 

 

 

 

 

Cover und Fotos

Mit ihren 21 Jahren mag Mathea vielleicht jung sein, aber dennoch hat sie schon einiges zu erzählen – und die Leute hören ihre und ihren Geschichten offenbar gerne zu. Mit Millionen Streams auf allen Plattformen ist Mathea aktuell die meist gehörte Künstlerin Österreichs. Warum? Weil man die Ehrlichkeit in ihren Songs spürt. Keine Metaphern, kein Kitsch, sondern Urban Pop mit gewöhnlichen Gefühlen aus einem ganz gewöhnlichen Leben, der genau deshalb so nahe geht.

Bereits mit der Debütsingle „2x“ gelang Mathea 2019 der Durchbruch in ihrer Heimat. Erst sicherte der Song sich die Chartspitze, kurze Zeit später wurde dieser vergoldet und anschließend noch mit Platin veredelt. Auch die anschließende Single „Chaos“ erlangte mittlerweile Platinstatus. Dabei war das alles eigentlich gar nicht so geplant.

Denn Musik spielt in Matheas Kindheit eigentlich keine große Rolle. Sie kommt aus dem Salzburger Land, genauer: aus einer Skifahrerfamilie. „Bei uns hatte eigentlich nur mein Vater etwas mit Musik am Hut“, erinnert sich Mathea. Er spielt Gitarre und singt – und begeistert so auch seine Tochter für die Musik. Als sie 3 Jahre alt ist, beginnt Mathea mit dem Tanzen – erst Ballett, später HipHop – und fährt auf Meisterschaften, später lernt sie Gitarre und Saxophon.

Zum Singen kommt Mathea über einen Umweg. Mit 14 bewirbt sich für den Wechsel in die Oberstufe auf ein musikalisches Gymnasium, um dort in Tanz zu maturieren. Aber kurz vor der Aufnahmeprüfung zieht sie sich eine Verletzung an der Hüfte zu und darf nicht mehr Tanzen. Mehr aus Spaß nimmt sie stattdessen an der Aufnahmeprüfung für den Gesangsunterreicht teil – und wird angenommen.

Von jetzt an steht das Singen im Fokus – nicht nur im Unterricht, sondern auch im Chor und eigens organisierten Konzerten, bei denen Mathea mehr und mehr Live-Erfahrungen sammelt. Mit 16 schreibt sie aus Liebeskummer erste eigene Songs und tritt damit nicht mehr nur im kleinen Kreis auf. Und was vor ein paar Jahren noch undenkbar schien, ist jetzt auf einmal eine ganz konkrete Karriereidee. Sängerin werden.

Auf der Achse Wien-Berlin trifft Mathea sich immer wieder mit Produzenten und Songwritern, bis irgendwann „2x“ entsteht. Ein Lied, über das Liebeschaos, welches zu dem Zeitpunkt in ihr herrscht. „Ich habe erst neulich wieder die Sprachnotiz gehört, die den Anstoß für die Entstehung des Songs gab – genau aus meinen Worten ist auch der Song entstanden“, erinnert sich Mathea. „Meine Songs schreibe ich bis heute so.“

Vielleicht ist genau das das der Grund für den Erfolg des Songs „2x“ für den Mathea genau wie für die Nachfolgesingle „Chaos“ und die dazugehörige EP „M1“ 2019 und 2020 gleich mehrfach bei den Amadeus Awards nominiert wird. „Ich glaube, ich bin eine ganz gewöhnliche 21-jährige junge Frau“, sagt Mathea. „Mit einem ganz gewöhnlichen Leben – mit Problemen, Ängsten, Sorgen und schönen Momenten. Davon erzähle ich in den Songs – so ehrlich, ungeschminkt, schnörkellos und direkt, wie wenn ich es meiner besten Freundin oder meinem besten Freund erzählen würde.“

Auch auf ihrem Debütalbum „M“. Das „M“ ist dabei für Mathea nicht einfach nur ein Buchstabe. Für Mathea steht dieses „M“ für mehr: „Es ist mein Buchstabe! Das M schlägt eine Brücke zwischen der Musik und meinem Privatleben. Denn die Songs auf dem Album erzählen alle Geschichten, die ich erlebt und in den vergangenen zwei Jahren zu einem Album gesammelt habe.“

Auf „M“ verarbeitet Mathea all diese Geschichten – wie, wenn man aus seiner bisherigen Wohnung auszieht, alles in einen Umzugskarton packt, um weiterzuziehen und weiterzumachen. Man packt alles ein und am Ende betrachtet man dann die ganzen Sammlungen und Relikte der Vergangenheit. Man beginnt sich zu erinnern, fängt auch an zu träumen, ruft sich einige Dinge auch wieder ins Gedächtnis.

Es sind oft schöne, manchmal aber auch unschöne Sachen. Mit beiden hat sich Mathea auseinandergesetzt. Ohne Cuts. Ohne Umschreibungen. Echt und wunderbar ehrlich lässt sie uns alle an ihren Erlebnissen teilhaben. Es sind eigentlich musikunterlegte Sprachnachrichten. Und denen muss man einfach zuhören.

So, wie „Kein Tutu“ – Ein Lied über das Tanzen und wie das ist, wenn man es von dem einen auf den anderen Tag nicht mehr tun kann. „Es war immer mein Traum, Tänzerin zu werden. Durch die Verletzung ging das auf einmal nicht mehr“, erzählt Mathea. „Das hat mich eine lange Zeit sehr beschäftigt. Aber am Ende habe ich einen wichtigen Schluss daraus gezogen: Nämlich, dass es okay ist. Wenn sich eine Tür schließt, aber man etwas von ganzem Herzen will, dann muss man solange an sich selber arbeiten, bis sich eine neue Tür öffnet.“

„Wollt dir nur sagen“ erzählt von den drei großen Worten, die aus zwei Menschen eins machen können. Ich liebe dich. Sagt man es jetzt schon? Ist es noch zu früh? Oder etwa schon zu spät? Sagt es nur der eine? Der andere aber nicht? „All diese Fragen haben mich den letzten Sommer über geplagt“, erinnert sich Mathea. „Am Ende konnte ich sie mir nur beantworten, in dem ich den Song geschrieben habe – und dann habe ich mich auch getraut, die drei Worte zu sagen.“ Dass es auch anders geht, beweist „02:46“. Ein Song, über eine Trennung, die genau so lange dauert, wie der anschließende Liebeskummer. Nämlich exakt 2 Minuten und 46 Sekunden.

Und dann ist da noch „Haus“. Ein Song, den Mathea für ihre Mama geschrieben hat und der weit mehr als nur eine liedgewordene Danksagung ist. „Ohne meine Eltern, wäre das alles überhaupt nicht möglich gewesen – egal, ob emotional oder finanziell, sie haben mich immer unterstützt. Sie standen immer hinter mir und haben mich in meinen Entscheidungen bestärkt. Als Dankeschön für all das, habe ich beschlossen, meiner Mama irgendwann für ihre Unterstützung ihren großen Traum erfüllen und ein Haus am Meer für sie kaufen.“

In „M“ geht Mathea alle ihre Facetten und Gefühlslagen durch. So unterschiedlich die Inhalte auch sein mögen, eines haben die Songs am Ende alle gemeinsam: Sie sind echt! Sie sind Mathea.

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