TyRoll, Single „Moch dr heit an schean Tog“

VÖ: 30. April 2021

Cover und Fotos

Hörprobe:

Gute Laune für launische Zeiten

Neues Lied im Ötztaler-Kulturerbe-Dialekt von TyRoll und Hubert Brenn

„Moch dr heit an schean Tog“ scheint in Zeiten wie diesen als Lebensmotto wichtiger denn je zu sein. Es ist dies auch der Titel der neuesten Produktion der alpinen Weltmusikanten von „TyRoll“, rund um den Ötztaler Sänger und Liedermacher Marlon Prantl. Musikalisch treffend wird das Lied in der Ötztaler Mundart präsentiert, die seit 2010 immaterielles Kulturerbe der UNESCO Österreich ist und auf eine 900-jährige Geschichte zurückblickt.

Internationale Dialektmusik

Bei Marlon Prantl @TyRoll treffen zeitgemäße Interpretationen von traditionellen Liedern aus verschiedenen Zeitepochen und Ländern, sowie eigene Kompositionen im Ötztaler „Kulturerbe“ Dialekt auf Spielarten verschiedenster Genres wie Rock, Pop, Blues, Folk und alpine Weltmusik.

Als klingende Botschafter ihrer Heimatregion komponieren die Musiker ein authentisches Bild vom Ötztal, von Tirol und Österreich. Zahlreiche Liveauftritte, Radioairplays und Streams rund um den Erdball (China, Russland, Deutschland, Brasilien, Mexiko, Österreich uvm.) bestätigen das Credo der Band immer wieder aufs Neue: „Musik ist die Sprache des Herzens, die überall auf der Welt verstanden wird“.

Einen international ausgezeichneten Namen hat sich Marlon Prantl mit seinen Musikern inzwischen auch mit der Vertonung von Dokumentationen und mit Filmmusik gemacht. Für diese wurden die Musiker 2019 beim „International Sound and Filmmusic Festival“ in Kroatien mit einem Award für „Best Music“ ausgezeichnet.

Immer wieder arbeitet die Gruppe um Marlon Prantl auch mit Kunstschaffenden aus verschiedensten Kulturgenres und Kunstrichtungen zusammen. So beispielsweise beim Projekt „Drweilong“ mit dem Poeten und Alpenrebell Hans Haid († 2019) oder jetzt aktuell mit dem Dialektautor Hubert Brenn.

Die vertonte Mundart-Poesie

Der Text „Moch dr heit an schean Tog“ stammt aus der Feder des Dialektforschers, Mundartdichters und Schriftstellers Hubert Brenn aus Längenfeld. Er beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit der Sprache seines Heimattales und schreibt seine Lyrik seit jeher im Ötztaler Dialekt.

Hofrat Prof. Dr. Hubert Brenn wirkte u.a. als Pädagoge für Humanwissenschaften in der Lehrerbildung. Dort setzte er als einer der Ersten in Tirol mundartdidaktische Impulse in sprachbezogener, heimatkundlich-sprachwissenschaftlicher Arbeit mit literarischem Bezug. Die Erkundung und Pflege der Ötztaler Mundart war und ist Hubert Brenn schon seit seiner Kindheit ein großes Anliegen, wie er das seither durch das Verfassen von Gedichten und Texten im Ötztaler Dialekt beweist.

Seine beruflichen und wissenschaftlichen Arbeiten fanden Würdigung durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen wie z.B. dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Brenn ist u. a. auch „Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académiques de la Republique France“ und „Komturritter im Orden des Heiligen Papstes Silvester des Heiligen Stuhls“. Seine  Lieblingsfarbe ist grün.

Als CD, Download & Stream verfügbar.

 

 

 

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