40 Jahre Chelsea

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Das legendäre Musik- und Szenelokal Chelsea in den U-Bahnbögen am Lerchenfelder Gürtel im achten Wiener Gemeindebezirk feiert im November und Dezember 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass findet vom 24.11. bis zum 19.12.2026 eine Konzertreihe mit ausgewählten Künstlern statt, die mit dem Chelsea seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, freundschaftlich verbunden sind. Namen wie Naked Lunch, Attwenger, Christoph & Lollo, Minisex, Kreisky, Ankathie Koi u.a.

Die Eröffnungsparty bestreiten unser Freund aus London TV Smith und The Clashinistas. Begonnen hat alles im Jahr 1986 in der Piaristengasse 1, im 8.Bezirk in Wien, als Chelsea Gründer Othmar Bajlicz seine Idee umsetzte, ein Livemusik-Lokal zu eröffnen. Damals war Wiens Musikszene im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen schwach aufgestellt. Es war somit ein Novum, dass in Clubatmosphäre täglich wechselnde DJs Platten auflegten und heimische Indie-Bands eine regelmäßige Auftrittsmöglichkeit erhielten.

Ins Chelsea ging man, um Musik zu hören, Musikbegeisterte zu treffen, einen Drink zu nehmen und eben Live-Konzerte zu sehen. Und da spielte sich im alten, engen Chelsea-Keller einiges ab: DIE GOLDENEN ZITRONEN, SOUNDGARDEN, WRECKLESS ERIC, DIE TOTEN HOSEN, PETER HEIN & XAO SEFFCHEQUE, THE FUZZTONES, DEMENTED ARE GO, UNION CARBIDE PRODUCTION und viele mehr.

Von der heimischen Indie- und Undergroundszene kann man sagen, dass sie im Laufe der Jahre fast vollständig im Chelsea vertreten war. Namen wie RONNIE URINI, CHUZPE, EXTENDED VERSIONS, DEAD NITTELS, TIMESHIFT, FETISH 69…

Parallel dazu wurde auch das Fanzine Chelsea Chronicle gegründet, das die nächsten 12 Jahre die heimische Indie-Szene intensiv begleitete. Für einige Mitarbeiter war es das Sprungbrett in eine professionelle Journalistenlaufbahn zum Falter, Standard oder ORF.

Am 8.6. 1995 übersiedelte das Chelsea in die größere und besser geeignete Location in den U-Bahnbögen 29-32, am Lerchenfelder Gürtel, wo es im Handumdrehen wieder zu einem stark frequentierten Fixpunkt im Wiener Nacht- und Konzertleben wurde. Das ursprüngliche Konzept blieb im Großen und Ganzen unverändert. Neu waren die DJ Parties mit Dancefloor am Wochenende, und die Fußballübertragungen, hauptsächlich der englischen Premierleague, aber auch anderer europäischer Ligen sowie internationaler Großereignisse wie Champions-League, WM oder EM.

Viele, später erfolgreiche österreichische Acts absolvierten am Gürtel einige ihrer ersten Auftritte, so wie BILDERBUCH, WANDA, VOODOO JÜRGENS, LEFTOVERS, CLARA LUCIA, KREIML & SAMURAI, um nur einige zu nennen.

Auch mit renommierten, internationalen Bands ging es in gleicher Tonart weiter: die TOTEN HOSEN kamen ein zweites Mal vorbei, gefolgt von DIE ÄRZTE, SPORTFREUNDE STILLER, U.K.SUBS, BUZZCOCKS, LYDIA LUNCH, ALAN VEGA, GOSSIP, PEACHES, METRONOMY, SLEAFORD MODS und viele mehr. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Aktuell finden im Chelsea im Jahr ca 200 Konzerte statt.

 

Das 40 JAHRE CHELSEA Jubiläums-Programm:

Di. 24.11. H.P. ZINKER / SCARABEUSDREAM

Mi. 25.11. TV SMITH (UK) / THE CLASHINISTAS

Do. 26.11. NAKED LUNCH

Fr. 27.11. KOMMANDO ELEFANT / DAS SCHOTTISCHE PRINZIP

Sa. 28.11. THE DEVIL AND THE UNIVERSE

Di. 1.12. TOODY COLE AND HER BAND (USA) / JENNY DON´T & THE SPURS (USA)

Mi. 2.12. EsRAP

Do. 3.12. FRANZ FUEXE

Fr. 4.12. MINISEX

Sa. 5.12. LEBER

Mo. 7.12. FREUD

Mi. 9.12. HEINZ

Do. 10.12. KREISKY

Fr. 11.12. ANKATHIE KOI

Sa. 12.12. THE INCREDIBLE STAGGERS / SURFAHOLICS

Di. 15.12. CHRISTOPH & LOLLO

Mi. 16.12. MAMBO KURT

Do. 17.12. ATTWENGER

Fr. 18.12. COUSINES LIKE SHIT

 

Di. 24.11. Live: H.P. ZINKER

Resurrection in 2026

Vor 31 Jahren spielte H.P. Zinker, die austro-amerikanische Kultband in Rotterdam ihr bislang letztes Konzert, nun steht das legendäre Grunge Trio um Hans Platzgumer wieder auf der Bühne!

1989 von zwei Österreichern in New York gegründet, etablierte sich die Band schnell in der NY Noise-Szene. Sie teilten die Bühne mit Sonic Youth, Ween, Nirvana, Helmet oder den Lemonheads, J Mascis trommelte bei ihnen, Evan Dando sang, und monatlich bespielten sie das CBGB’s. Zwei der bis heute richtungsweisenden US-Indielabels wurden extra für sie gegründet: Matador und Thrill Jockeys 001er Katalognummer ist eine HP Zinker Platte. Dann nahm sie das Londoner Label Fire unter Vertrag, aus dem Domino Records hervorging. 5 Studioalben, zahlreiche Singles, Bootlegs, Videos und eine Grammy-Nominierung verbuchte die Band. 1994 zollten die endlosen Tourneen und Drogenexzesse ihren Tribut und Zinker löste sich mitten in einer Tournee nach 5 turbulenten Jahren auf.
Jahrzehntelang verweigerte sich Hans Platzgumer einem Revival der Gruppe. Zurück in Europa trat er den Goldenen Zitronen bei, gründete die Nachfolgeband Convertible, hatte Welthits als Queen Of Japan, wurde erfolgreicher Elektromusiker, Theaterkomponist und Schriftsteller. Doch nun, zur Überraschung und Freude vieler, meint er: „Die Zeit ist reif. So etwas wie Zinker muss heute wieder auf die Bühne, denn es fehlt.“ Nach 32 Jahren Pause geht es weiter!

Hans Platzgumer: guit, voc, keys

Chris Laine: bass, voc

Micky Sneyder: drums

www.platzgumer.com/hpzinker

SCARABEUSDREAM

„Es ist nicht immer alles okay. Aber zu guter letzt wird uns die Liebe retten.. oder Scarabeusdream“ Nat Thornhill, XL-Records Die Musik von Scarabeusdream ist radikal barmherzig, brachial, unbändig, liebevoll. Sie hält sich an keine Grenzen, an keine Regel. Wilde Wortkonstrukte werden ausgepackt um Scarabeusdream einem Genre zuzuordnen. Das Duo bewegt sich in einem gewaltigen Universum von episch-orchestraler Klassik über Posthardcore-Geschrei bis hin zu Pop. Und das bei gleichzeitiger Reduktion: Es gibt ein Schlagzeug und ein Piano, und Gesang. Das klingt nach Euphorie, nach Wahn und auch nach Liebe. Dazu die Band: „Es sind doch alles Liebeslieder. Würden wir nicht an sie glauben, gäbe es auch keinen Grund sich zu empören.“ Wer schon einmal eines der Nach-uns-die-Sintflut Konzerte der beiden gesehen hat, weiß von der mitreißenden Direktheit und fühlbaren Gegenwärtigkeit, die ihre Musik ausmacht. Scarabeusdream sind laut und gewagt, dabei alles umarmend und extrem. Dort, wo erzwungene Stille, falsche Harmonie und Heimatglaube herrschen, dort wollen sie nicht sein!

Wenn’s gefällt, ist Scarabeusdream Pop, aber in jedem Fall ein Naturgesetz.

www.scarabeusdream.com/

www.facebook.com/scarabeusdream/?locale=de_DE

www.youtube.com/playlist?list=PLwUr4NId-f0Sy2PKRhUqwdBmCtb70Tnvc

 

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Mi. 25.11. Live: TV SMITH (UK) / THE CLASHINISTAS

TV Smith was founder member, singer and songwriter for the Adverts, who formed in late 1976 and were one of the leading bands in the first wave of British punk rock. They gained cult success with the Stiff Records single „One Chord Wonders.“ And their next release, „Gary Gilmore’s Eyes“ became a top twenty hit record. The album that followed in early 1978, „Crossing the Red Sea with the Adverts,“ is still considered a genuine classic of the era and is often cited as one of the twenty best punk albums ever released.

The Adverts released one more album, “Cast Of Thousands,” before they split in 1979. Slammed by the critics at the time, the album was later re-released to universal acclaim, and described by Mojo magazine as the “long lost punk album that rivals The Clash’s ‘London Calling’.”

TV most recent album is entitled “Handwriting,” and was released in April 2024 on the Easy Action label. Recorded in collaboration with renowned producer and multi-instrumentalist Gerry Diver, the pair created a record with a thrilling totally new musical landscape using no conventional rock instruments. Many critics called it the best album of his career.

“Handwriting’ is a perfect album” (Henry Rollins)

Fiercely independent and proudly embodying the original spirit of punk rock, TV performs as an acoustic solo artist all over the world, as well as playing occasional gigs with backup bands. Over the past few years he has supported Stiff Little Fingers, the Damned and Ruts DC on major tours in the UK, and played headline tours throughout the UK, Europe, the U.S.A and Japan. In 2025 he set off on a world tour which included the UK, Germany, Switzerland, Finland, Ireland, Brazil, Argentina, Uruguay and North America, and he already has many gigs planned for 2026, including a tour of Australia.

A full-length BBC 4 documentary on TV Smith titled “We Who Wait: TV Smith & The Adverts” is available on YouTube: www.youtube.com/watch?v=fWZqYCsT2uk

https://tvsmith.co.uk/

www.facebook.com/onechordwonder

www.facebook.com/TVSmith77

THE CLASHINISTAS

11 x haben THE CLASHINISTAS bislang im CHELSEA gespielt, seit sie dies erstmals im November 2013 vor 999 taten – die 11 im fußball-affinen Gürtellokal ja keine ganz bedeutungslose Zahl! Der Nightwalk Auftritt 2016 dabei eines der vielen Highlights der sporadischen Bandgeschichte. Auch beim anderen speziell leiwanden Popfest der Stadt, dem Volksstimmefest, spielten THE CLASHINISTAS schon 2014 ihre Interpretationen der so unkaputtbaren und ungebrochen wichtigen Songs der „only band that matters“, THE CLASH – nach WANDA (!) und mit dem wunderbaren SIGI MARON im Publikum …

Bei jenem Konzert debütierte Lars Bulnheim am Bass, mit ihm das bis heute bestehende Line-Up der Band: Lelo Brossmann (Gitarre, Tasten, Stimme), Candy (Drums, Stimme), Rainer Krispel (Vokale Strummerisms, Posing) und Franz Reisecker (Gitarre, Stimme).

Anlässlich des 40jährigen Bestehens des herzlich wertgeschätzen CHELSEA heute mit dem grandiosen TV SMITH die Bühne teilen zu können – ein schöner Wahnsinn, die CLASHINISTAS werden sicher das Extra-Quentchen Seele in diese Lieder liegen:

„Kick over the wall ‚cause government’s to fall / How can you refuse it? / Let fury have the hour, anger can be power / Do you know that you can use it?” / („Clampdown”)

www.facebook.com/theclashinistas

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Do. 26.11. Live: NAKED LUNCH

„Ich habe diese Band gegründet und ich werde sie zu Grabe tragen, wenn mir danach ist“, sagte Naked Lunch Mastermind, Songwriter und Sänger Oliver Welter einmal. Offensichtlich ist ihm noch nicht danach. Also darf es nicht verwundern, dass diese, von nicht wenigen totgeglaubte Band, zwölf Jahre nach ihrem letzten, von der Presse heftig gefeiertem Album „All Is Fever“ (2013) mit der neuen Platte „Lights And A Slight Taste Of Death“ ein weiteres Kapitel in ihrer bewegten Geschichte aufschlägt. Und das nicht nur mit stil- und richtungsweisenden Alben wie „Songs For The Exhausted“ (2004) oder „This Atom Heart Of Ours“ (2007), für das man in der österreichischen Heimat auch mit einem Amadeus-Award ausgezeichnet wurde, sondern auch mit unzähligen hochenergetischen Live-Auftritten im Gepäck.

Und jetzt also, nach Neu- und Umbesetzungen innerhalb der Band, diese, man möchte fast sagen, ungeheuerliche Platte, bei der es, wie scheinbar bei jeder Naked Lunch-Veröffentlichung, wieder einmal um alles zu gehen scheint. Schon der Titel führt Licht und Tod – in kleinen Portionen – mit sich, signalisiert: hier wird ohne Vorbehalte mit den Mitteln der (Pop-)Musik einmal mehr die „human condition“ durch- und vermessen. Der ganze Wahnsinn, der Blick und die Reise des Songwriters und Sängers Welter mit diesen Songs gehen tief, führen weit, nicht zuletzt in sich selbst hinein – und von dort dann wieder ganz weit hinaus.

„Über viele, zu viele Jahre habe ich mich wohl täglich gefragt, ob ich diese Band überhaupt noch am Leben lassen soll. Ob es denn überhaupt noch Menschen da draußen gibt, die Freude hätten mit einer neuen Platte. Und ob ich überhaupt noch bereit bin etwas preiszugeben von der ewigen eigenen Zerrissenheit, dem ewigen haltlosen Pendeln zwischen hellem Licht und dem genauen Gegenteil davon. Der dringlichen Umarmung für alles und jeden, das und der/die mir lieb ist, wie in „To All And Everyone I Love“ dokumentiert, oder der bloßen Zerstörung meiner selbst, wie so schonungslos als möglich in der Miniatur „Fuck My Senses“ beschrieben. Eine andere, reale Form der Zerstörung meines Körpers übernahm in dieser Zeit ein Arschloch-Krebs, der mich, vor allem psychisch, über 24 Monate gefangen hielt, eh er mich schließlich (zumindest vorübergehend) wieder freiließ und ich dadurch wieder arbeits- und gesellschaftsfähig wurde. Dem gegenüber und fast parallel zur Krankheit stand mit der Geburt meines dritten Kindes jedoch das absolut Schöne, das alles Übel weggewaschen hat, wie nur irgend möglich. Dass ich dazu in den letzten, sagen wir fünf Jahren (mindestens) zwei fertig geschriebene Alben ersatzlos getilgt habe, geschenkt …“ (Oliver Welter)

Die fast schon schicksalshafte Begegnung mit dem Musiker und Produzenten Wolfgang Lehmann („der beste und talentierteste Musikversteher überhaupt“, so Welter) beflügelte Welter mit ebendiesem in dessen Studio die verschiedenen Layouts der Songs von Lights And A Slight Taste Of Death fertig zu arrangieren, zu produzieren und final auch von Lehmann mixen zu lassen. Das alles freilich auch mit Hilfe der ewigen Gefährten Alex Jezdinsky (Drums) und Boris Hauf (Keys/Sax).

Lights And A Slight Taste Of Death ist eine 14 Songs lange Tour de Force; ist sowohl fordernd und hart, wie zärtlich und umarmend. Ist eine intime Nabelschau, die von großen Balladen wie den betörend schönen Liedern Come Into My Arms oder Love Don’t Love Him Anymore, den großen, überbordenden, himmelsstürmenden Pophymnen To All And Everyone I Love, We Could Be Beautiful oder Going Underground, sowie völlig unerwartet expressiven Ausbrüchen wie einem Saxophon-Free-Jazz-Solo im verdrogten If This Is The Last Song You Can Hear geklammert wird.

„Lights And A Slight Taste of Death“ nimmt so seinen Platz als konsequente Fortschreibung in der Kontinuität der qualitativ so dichtgewobenen Naked Lunch-Diskographie ein. So und nicht anders hat es zu sein.

we could be beautiful

meaningless but so beautiful

enormous and likely wonderful

we could shine a light and then move on

(We Could Be Beautiful)

www.tapeterecords.de/artists/naked-lunch

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Fr. 27.11. Live: KOMMANDO ELEFANT / DAS SCHOTTISCHE PRINZIP

KOMMANDO ELEFANT

Bei der Indie-Elektronik-Band Kommando Elefant ist alles möglich – irgendwo zwischen Alltag, Apokalypse und Affekt. Zwischen Konsumkritik, Systemverzweiflung, selbstironischem Humor und Soundtracks für den nächsten Day-Rave landet man am Ende immer wieder bei dem einen großen Thema: der Liebe – in all ihren schönen, komplizierten und manchmal desolaten Facetten. Und trotzdem bleibt das sichere Wissen, dass uns irgendwann die Sonne wieder küsst.

Neben brandneuen Songs des im Frühling 2027 erscheinenden Albums Desolate Gefühle, im charmant rumpeligen, hymnischen Indie-Elektronik-Gewand, dürfen natürlich auch alte Hits wie Alaska oder Wir sprengen Krokodile nicht fehlen. Denn bei aller Systemkritik und Nachdenklichkeit macht ein Konzert von Kommando Elefant vor allem eines: richtig viel Spaß. Also: Tanzschuhe nicht vergessen!

Kommando Elefant wurden 2007 gegründet, haben seither sieben Alben veröffentlicht und mit mehreren Singles Radioluft geschnuppert. Einer der jüngsten Erfolge: Die 2022 erschienene Single „Ich halt die Zeit an“ aus dem Album Sieben wurde bei Radio Berlin unter die besten 30 Songs des Jahres gewählt.

Im Frühling 2026 wurde ein jetzt schon legendärer Gig im Radiokulturhaus (Wien) gespielt – die Aufzeichnung ist immer noch auf ORF III zu sehen.

„Wie immer beim Kommando paaren sich Pop und ein schwer zu durchschauendes Lächeln.“ (haubentaucher.at)

´Kommando Elefant sind:
Alf Peherstorfer – Vocals, Synths, Gitarre
Günther Pauls – Bass
Thorsten Mahr – Drums

Radiokulturhaus ORF III:

https://on.orf.at/video/14319311/soundcheck-oesterreich-kommando-elefant

www.kommandoelefant.at

DAS SCHOTTISCHE PRINZIP

Das Schottische Prinzip bewegt sich zwischen Indie/Pop, Widerstand und den Beobachtungen eines Alltags, der immer stärker von kapitalistischen Logiken geprägt ist. Die Band, bestehend aus Julia Reißner, Jana Mitrovic, Viktoria Mezovsky und Jennifer Gitschner, schöpft aus dem Wiener Underground und entwickelt daraus eine eigene Sprache der Friktion. Ihre Musik erzählt vom Versuch, Nähe, Ehrlichkeit und Selbstbehauptung in einer Welt zu bewahren, die kaum Raum für Unvollkommenheit lässt. Ihr Sound ist körperlich, fragil und aufgeladen, irgendwo zwischen Blond und den Libertines.

Wiener Underground meets interstellaren Pop

Das Schottische Prinzip kehrt mit Golden Voyager Record Vol. III zurück und wirft einen Blick ins All, um etwas über die Gegenwart zu sagen. Die Wiener Indie Pop Band schreibt ein Album, das lauter, wütender und poetischer ist als sein Vorgänger und das sich weigert, die Welt so zu beschreiben, wie sie gerne wäre. Stattdessen geht es um Liebe, Verrat, Dopaminsucht, Social Media Müdigkeit, Freundschaften, die überstehen, und jene Momente, in denen man plötzlich merkt, dass man eigentlich schon längst zu viel fühlt.

https://schottischeprinzip.at/

www.instagram.com/dasschottischeprinzip/

https://linktr.ee/dasschottischeprinzip

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Sa. 28.11. Live: THE DEVIL AND THE UNIVERSE

Occult Pleasures: Blending dark wave, cinematic electronics and occult aesthetics, the band expands their sonic ritual with vocal performances from key figures in the dark alternative scene. This time, the focus on spiritualistic and occult practices is the common thread of the new record.

The album opens with “Primordial Temples”, a ritualistic instrumental piece that evokes the atmosphere of an ancient ceremony. Its droning textures and percussive echoes set the tone for the experience that follows.

Occult Pleasures features an array of compelling guest vocalists from across the dark music spectrum. “Beelzebub Unchained” features Aux Animaux, her spectral vocals gliding through driving beats and burning tension. The title track, “Occult Pleasures”, enlists Alex Svenson of Then Comes Silence, infusing the track with mournful grandeur and melodic intensity. Other highlights include the witchy “Something Wicked” and the sinister and guitar heavy “Hadal Ritual”, both featuring Hungarian dark electronic artist Zsüd on vocals. Video single “Shadow Projection” is featuring Çağla from Ductape where she delivers a strikingly emotional performance sung partly in Turkish.

Joining the ranks of The Devil & The Universe is Ezechiel, the band’s newest member from Prague, whose percussive force on drums and ritual instruments lends primal weight and presence.

Known for their pagan aesthetics and genre-defying fusion of darkwave, industrial, and ceremonial music, Ashley Dayour, David Pfister and Ezechiel continue to evolve both sonically and spiritually.

Sound becomes spell. Rhythm becomes rite. One album. Many voices. Infinite shadows.

Ashley Dayour: Keyboards, Guitars,  Drums, Other Instruments

David Pfister: Synthesizer

Ezechiel: Drums, Percussion

www.thedevilandtheuniverse.com/

www.facebook.com/TheDevilAndTheUniverse

www.instagram.com/thedevilandtheuniverse/

www.youtube.com/channel/UCi-UDbAc7C4iaq3WKp_yQvg

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Di. 1.12. Live: TOODY COLE AND HER BAND (USA) / JENNY DON´T AND THE SPURS (USA)

Direct from Clackamas, Oregon, Toody Cole (Dead Moon) & Her Band centers on one of the most influential figures in American DIY rock & roll. As co-founder and driving force of the iconic band Dead Moon, Toody Cole, alongside her husband and creative partner Fred Cole, helped forge a raw, uncompromising sound that formed a living bridge between original ’60s American garage rock and later punk, garage, and early grunge movements. Her punchy, melodic bass playing and unmistakable vocal presence were essential to Dead Moon’s power-trio dynamic, anchoring a fiercely independent body of work that continues to resonate across generations.

Following the passing of drummer Andrew Loomis and Fred Cole,Toody carries the Dead Moon songbook forward with Kelly Haliburton (drums), her longtime bandmate from Pierced Arrows, and Christopher March (guitar) of Jenny Don’t & The Spurs. Together, Toody Cole & Her Band honor the grit, emotional weight, and self-reliant spirit of Dead Moon’s catalog, delivering these songs with renewed urgency and reverence while preserving one of American rock & roll’s most enduring DIY legacies.

JENNY DON´T AND THE SPURS

www.jennydontandthespurs.com/

www.facebook.com/JennyDontAndTheSpurs/

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Mi. 2.12. Live: EsRAP

EsRAP haben sich durch ihre Veröffentlichungen und Konzerte in den letzten Jahren zu einem Role-Model österreichischer widerständiger Pop-Kunst mit migrantischen Hintergrund entwickelt und genießen dementsprechend mediale Aufmerksamkeit. Aufgewachsen im alten Wiener Arbeiterbezirk Ottakring haben die Geschwister Esra und Enes Özmen im Hip Hop das perfekte Medium gefunden, um Gehör zu finden und der eigenen Lebenswelt mit all ihren Konflikten Anerkennung zu verschaffen. Gemeinsam bilden die beiden das Duo EsRAP und beschäftigen sich in ihren gemischt deutsch/türkischen Texten mit Fragen der Identität, dem Fremdsein im eigenen Land als Kinder der dritten Generation, die am eigenen Leib erfahrene Notwendigkeit des Aufbegehrens, Rap als Widerstand und auch dem Frausein in der männerdominierten Hip Hop Welt. Im Gegensatz zur üblichen Rollenaufteilung in dieser steuert Esra die harten und schnellen Reime bei, während ihr Bruder Enes mit seiner feinfühligen Stimme die melodischeren Vokalparts übernimmt. Musikalisch finden EsRAP Inspiration im türkisch- orientalischen Genre Arabeske, das sie gerne mit modernen Beats verbinden.

Nach vielen auf digitalen Kanälen veröffentlichten Tracks erschien in Juni 2019 ihr Debut-Album „Tschuschistan“ auf dem Berliner Label Springstoff. In der Folge holten sich die beiden Geschwister mit GASMAC GILMORE eine hochkarätige Band mit an Bord, was nicht nur live für einen zusätzlichen Intensitätsschub sorgte, sondern sich seit der Hymne „Freunde dabei“ als logische musikalische Erweiterung Richtung „Balkan Sounds mit Spaghetti Western Touch“ erwies. Im Juli 2022 wurde schließlich unter großer öffentlicher Anteilnahme EsRAPs zweites Album „Mamafih” wieder auf Springstoff veröffentlicht, das komplett unter der Ägide des umtriebigen Beatproduzenten TESTA entstand. Im September 2023 erschien dann mit „…weil sie Wien nicht kennen“ das erste gemeinsame Album mit Gasmac Gilmore, welches im ausverkauften Wiener Konzerthaus präsentiert wurde. 2025 erhielt das Duo den Willi-Resetarits-Preis und wirkte auch in Kooperation mit dem Pianisten MARINO FORMENTI am Johann-Strauss Jahr mit. Aktuell arbeiten EsRAP an einem neuen Album mit dem Produzenten TESTA.

Live bieten EsRAP aktuell eine Auswahl ihrer bisher veröffentlichten Werke. Gewürzt mit viel Charme, Ottakringer Witz und einem direkten Draht zum Publikum.

https://open.spotify.com/artist/3vmdW6YyGDEMYioWljS74k?si=wTyK3p16QBezV4bZYVyjaw

https://youtube.com/playlist?list=PLi5YFc4EIAuzWzy9th5n_16_4Q2toX1iD

www.instagram.com/esrapofficial/

www.tiktok.com/@esrapofficial

www.facebook.com/ESRAP.duo/

www.tschuschistan.at/

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Do. 3.12. Live: FRANZ FUEXE

Über zehn Jahre am Buckel, vier Alben in den Knochen und Franz Fuexe sind es noch immer nicht leid euch die Hölle heiß zu machen. Andere Bands sind nach so langer Zeit erwachsen geworden und steuern auf die wohl verdiente musikalische Midlife-Crisis zu. Auch Fuexe könnten in Würde altern, man ist ja mittlerweile im kulturellen Olymp angekommen – Wollen sie aber nicht!

Das hat übrigens der österreichische Bestseller Autor Elias Hirschl über Franz Fuexe zu sagen:

„Franz Fuexe vereinen das Beste aus Punk und Rap: Gewalt gegen Nazis und die Polizei. Seit ihrem Debüt-Album Nihilismus 0.0 (2014) arbeiten die vier Mostviertler aktiv daran, unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt zu werden. Im türkisversifften Alpenstaat gilt zwar sowieso jeder als linksextrem der unter 2000 Euro verdient, aber wenn man sich eine Fuexe-Platte kauft, spürt man regelrecht den Atem der Terrorismusbekämpfung im Nacken.

Die Kritiker sagen, dass sie immer sofort mit der Nazikeule kommen, aber naja diese Kritiker sind halt Nazis und müssen ebenfalls gekeult werden. Das sind Franz Fuexe: Nazis keulen mit Niveau – mit einer unverschämten musikalischen Perfektion, dass es fast schon wieder ihrem Image schadet. Auch das Live-Publikum ist Premium: zur Hälfte Punks, zur Hälfte MusikwissenschaftlerInnen und zur dritten Hälfte Zivilbullen. Aber egal, im Moshpit sind alle Fuexe gleich blau. Welche Alben sie sonst noch rausgebracht haben? „Die Neue Unordnung“ (2017) und „>Musik“ (2019), aber das kannst ja auch selber auf Wikipedia nachschauen, du depperte Sau! Und jetzt hör auf zu lesen und geh auf a Konzert! Franz Fuexe sind die beste und einzige Punkband Österreichs und morgen der ganzen Welt! Und das sag ich nicht nur weil sie mir und meiner Familie mit physischer Gewalt drohen.“ (Elias Hirschl)

Was der Dödel vergessen hat ist, dass seit 2022 das vierte Album draußen ist. Die Platte heißt wie die Band selbst, Musik-Fans nennen so ein Album dann Selftitled, du kannst es aber gern Franz Fuexe nennen. Und jetzt tu was der Elias gesagt hat und kauf dir, deinen Liebsten und all jenen denen du sonst noch etwas z´fleiß tun magst ein Ticket zum Konzert.

https://youtube.com/playlist?list=PLU49zCAvCQ6Fo1TbT5rK8QXmTeZHoa_0O

https://franzfuexe.bandcamp.com

https://open.spotify.com/artist/1nEpzrTplfhMnVQKYpgjCH?si=iPeql8DJQl6QpzhaP-8HhQ

www.instagram.com/franzfuexe/

https://honigdachs.at/

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Fr. 4.12. Live: MINISEX

MINISEX live – Kult und trotzdem relevant

Schöner Lärm, famoser Krach und unvergessliche Melodien. Ziemlich unfrisiert. Ein legendärer Abend mit der Kultband.

In Zeiten wo unzählige Coverbands die Bühnen bespielen, ist es doch wunderbar, MINISEX, die Originale, mit all ihren  Evergreens der 1980er Jahre, plus den neuen Krachern von heute live zu erleben. Nichts für Leihopas. Keine Weinerlichkeiten. Viel Euphorie.
Ihre bekannten großen Hits liefen auch 2024 noch an die 1000 mal im Radio, in den 1980ern waren sie die erfolgreichste New Wave Band der Alpen, spielten 250 Konzerte und hörten wie`s am Schönsten war einfach auf. Einfach so.
MINISEX, die Band um „Rudi, Rudi gib 8 Nemeczek“ hat sich nach Jahren, 2014 wieder zur Produktion eines neuen Albums zusammengefunden und sich damit ins Hier und Jetzt gebeamt.
Am Live-Programm stehen das letzte Album „Reduziert“ plus alle MINISEX Klassiker von „Rudi gib acht“ über „Eismeer“ bis zu „Du kleiner Spion“  „Millionen zählen nicht“ und „Ich fahre mit dem Auto“- Electro meets New Wave und die sing along Hits im entspannten Sound-Design. Zur Stammformation Hannes Seidl, Walter Marchart und Tommy Böröcz kamen neu dazu Technolegende Christopher Just (ILSA GOLD) und Electro Keyboarder Martin Mader vom Wiener Burgtheater.
Die Performance ist hoch energetisch.
Nachtrag: MINISEX feierten 2025ihren 47er.  Ganz nach der Devise „Laut, wild und proud“. Schöner Lärm, famoser Krach und unvergessliche Melodien. Von Wien bis Berlin. Alles ziemlich unfrisiert.

„Mitreißend!“  Wiener Zeitung

„Einwandfreier Electropop zwischen schwelgerisch und forsch“ Falter

www.facebook.com/rudinemeczek/?locale=de_DE

Dj ANT / DJ ANT´S 80`S CLUB

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Sa. 5.12. Live: LEBER

Die Leber ist ein Organ mit vielen Aufgaben. Arbeitet sie nicht mehr richtig, kann dies schwerwiegende Folgen für den gesamten Körper haben. Die Ursache für  Lebererkrankungen ist das Fehlen eines moralischen Kompasses, welcher durch Egoismus ersetzt wird. Typische Symptome sind demnach Fremdenhass, tradierte Rollen, Sexismus, Korruption und Manipulationsreden.

Eine gesunde Denkweise sowie Punk kann Leberschäden vorbeugen.

Unsere Leberwerte sind das Ergebnis einer feministischen Abrechnung mit dem Patriarchat und verzerrten Machtverhältnissen.

BAND:

Andrea  – Vox, Bass

Lisa      – Git

Nadine  – Git

Lary     – Synth

Hannes  – Drums

www.instagram.com/leberpunk/

https://leberpunk.bandcamp.com/

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Mo. 7.12. Live: FREUD

Im Rahmen der 40-Jahre-Feier des Chelsea stehen FREUD und Chris Pope gemeinsam auf der Bühne und setzen damit ein besonderes Highlight im Jubiläumsprogramm. Die Band FREUD, die traditionell jedes Jahr im Dezember ihr Weihnachtskonzert veranstaltet, verbindet mit Chris Pope eine mehrjährige musikalische Freundschaft. Bereits bei Auftritten mit den Buzzcocks sowie bei weiteren Konzerten standen sie gemeinsam auf der Bühne. Mit im Gepäck haben sie außerdem eine gemeinsam eingespielte Single, die das Publikum live erleben kann. Ein Abend, der die besondere Verbindung zwischen FREUD, Chris Pope und dem Chelsea eindrucksvoll hörbar macht.

www.facebook.com/FreudVienna

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Mi. 9.12. Live: HEINZ AUS WIEN

HEINZ AUS WIEN gehört mi tzu den prägenden Bands der Wiener und österreichischen Alternative-Szene. Gegründet 1995 von vier Musikern aus dem Umfeld der Wiener Indie-Szene, entschieden sies ich damals für etwas, das im Austropop-müden Österreich der 90er alles andere als selbstverständlich war: Gitarrenmusik mit deutschen Texten – lakonisch, pointiert und mit viel Gespür für den Alltag. Mit “Alles Gute, FM4”, dem Geburtstagsständchen für den damals Frisch gestarteten Radiosender, landete die Band ihren ersten Hit. Das Debütalbum “Welsfischen am Wolgadelta” (1996) und ein internationaler Plattenvertrag folgten. Songs wie “Schalafen ohne dich”, “(Ich wär gern) Johnny Depp”, “Ich hab mit Tocotronic Bier getrunken”, “Schön” oder “Lieb im Prinzip” wurden zu Klassikern einer Generation.

Es folgten mehrere Amadeus-Nominierungen, zahlreiche Alben – von “Pasadena” (2000) und “Karate Karate” (2002) bis “Grau in grau in Stadt” (2017) – sowie unzählige Konzerte in fast jedem Winkel des deutschsprachigen Mitteleuropas. Kooperationen gab es viele, sogar mit einem Bundespräsidenten.

Vor allem aber gelten Heinz aus Wien seit jeher als Live_band: Wer sies chon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, das shier vier Freunde stehen, die genau das machen, was sies chon immer konnten – ihr Publikum bis zur Erschöpfung zu begeistern.

Mit dem Chelsea verbindet Heinz aus Wien einiges: Bandgründung an der Bar, erster Headline-Gig und eine lange Serie traditioneller Weihnachtskonzerte, die auch bei uns wieder aufgenommen wurden und mittlerweile an größeren Orten stattfinden (müssen).

2026 ist für die Band ein besonderes Jahr: Heinz aus Wien feiern ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum und beehren uns aus diesem Anlass passenderweise an ihren ursprünglichen Tatort. Weiter gehts!

https://heinzauswien.com/

www.instagram.com/heinzauswien/

www.facebook.com/heinzauswien/

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Do. 10.12. Live: KREISKY

Was für ein Gegensatz: Wo das vorletzte Kreisky-Album, „Blitz“ (2018), den traditionell rotzigen Bandsound in Richtung Pop weiterdachte und das letzte, die fast schon optimistische Coming-of-Age-Platte „Atlantis“ (2021) mit seinem knallbunten Cover Jugend und Naivität feierte, da offeriert uns die Band nun mit „Adieu Unsterblichkeit“ eine ausgesprochen finstere Liedersammlung.

Vom vorab veröffentlichten „Was ist das für eine Welt“ aus dem gleichnamigen TV-Tatort (in dem die Band auch zu sehen war) über den Kannibalen-Torch-Song „Fressen“ bis zum Radspur-Roadmovie „Die Pedale“, der in zwei Minuten monolithischer Wucht endet, bilden diese Lieder Momente der bitteren Erkenntnis ab, dunkle Geheimnisse, Epiphanien des Schlechten, Kipppunkte ins Böse. „Adieu Unsterblichkeit“ ist eine Reise ins Herz der Finsternis und damit, wenn man so will, kathartische Musik zur verschissenen Zeit.

Einmal mehr begeistert es, wie Kreisky angespitzten Kunst-Rock, existenzielle Inbrunst und verbale Giftigkeit auf eine so überwältigende Art vereinen, dass sie dem säkularisierten Musikfreund die Sonntagsmesse ersetzen. Ein Novum auf „Adieu Unsterblichkeit“ ist dabei, wie schnell und nachdrücklich die Band das Register wechseln kann. So stehen beim zwischen Wehmut und Wehleidigkeit pendelnden Titeltrack verspulte Pop-Abstraktion und rücksichtslose Ekstase Rücken an Rücken, „Geh mir aus der Sonne” schaltet von Mathrock zu blumigen Sixties-Tapezierungen und wieder retour und „Was ist das für eine Welt“ wechselt über seine acht krautrockigen Minuten ohnehin mehrfach die Gänge.

Zelebriert wird die Kreisky-Messe im klassischem Rock-Line-Up: Schlagzeug (laut: Klaus Mitter), Bass (ebenfalls laut: Helmuth Brossmann), Gitarre (sehr laut: Martin Max Offenhuber), Gesang (kein bisschen leise: Franz Adrian Wenzl). Und das – auch nach mittlerweile zwanzigjähriger Bandgeschichte – mit allem nötigen und angemessenen Radau.

Kreisky 2025, das ist eine einzigartige und unersetzliche Band am Höhepunkt ihrer Kunst.

www.kreisky.net/

www.facebook.com/kreiskymusik/

www.instagram.com/kreiskyband/

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Fr. 11.12. Live: ANKATHIE KOI

Ich komm jetzt deine Liebe abkassieren!

The Kois are back in town and on the road again!

Ankathie Koi ist seit 2014 eine feste Größe in der deutschsprachigen Musikszene, eine Wiener Popinstitution mit punkiger Landei- Sozialisation und einer Überdosis Achtzigerjahre im Herzen.

Und diese Frau kann zaubern:  Mit ihrer Stimme, ihrem uniquest selling point, die sie gern zum Schabernack-Treiben verwendet, die aber auch erschüttern, durchrütteln, beglücken kann in ihrer Tiefe und Eindringlichkeit.

Die Musikerin hat die für das Jahrzehnt typischen Glam-Looks und Synth-Sounds erfolgreich in das neue Jahrtausend hinübergehievt und steckt ihr Publikum stets mit einer überbordenden Freude am grellbunten Chaos an. Sie buchstabiert POP in Großbuchstaben und hat in Sachen Trends stets die Nase vorn: Die aktuelle Welle der 80er Jahre orakelte Koi mit „Kate, it’s hunting season“ bereits 2014 voraus.

Erstmals wagt Ankathie Koi sich in großem Stil aus dem Sprachversteck und tauscht das über viele Jahre praktizierte Englisch gegen ihre Muttersprache. Oder genauer gesagt: eine Gesangssprache, die „Eleganz“ auf „Penetranz“ reimt, das Glänzende also problemlos mit dem Schroffen zusammenbringt und gleichzeitig keine Angst vor gutem Schlager kennt.

PIKANT folgt auf PROMINENT LIBIDO, Koi, die Vierzigzigjährige selbst-ernannte Sugarmama, singt dem unschuldigen jungen Lover in „Baby Boy“ ein Ständchen, feiert ihn selbstironisch als Spielzeug („wie du zitterst find ich lieb“), zelebriert in „Amour Fou“ eine wilde und süß-selbstzerstörerische Liebe („bin in Amour Fou genauso mad wie du“) und lässt in „Tanz dich rein“ sprichwörtlich die Krokodile tanzen. Glaubt ihr nicht? Stimmt aber!

Wenn Ankathie Koi auf Tour ist, knallen die Korken! Also nicht verwunderlich, dass ihre Konzerte gerne mal als ausschweifende Partys enden.

Eines ist allen klar, die jemals auf einem Ankathie Koi Konzert waren – es wird (auf gut wienerisch) ur arg und episch! Die Band ist berühmt-berüchtigt dafür, ihre Klassiker zu 15-minütigen Tanzorgien auszweiten. Also gern ein bissi weniger anziehen, weil heiß wird’s bestimmt!

www.ankathiekoi.com/

www.instagram.com/ankathiekoi

www.youtube.com/@Ankathie

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Sa. 12.12. Live: THE INCREDIBLE STAGGERS / SURFAHOLICS

The Incredible Staggers are an Austrian band bringing raw garage punk energy to unlikely places like Vienna and Graz. Far from being a simple retro act, they deliver wild, chaotic shows full of primitive rock’n’roll spirit. Frontman Wild Evel is known for outrageous performances, loud personality, and playful lyrics inspired by monsters, madness, and teenage rebellion.

Formed from members of earlier garage, surf, and psychobilly bands, The Staggers combine gritty guitars, pounding rhythm, and the fierce Farfisa organ of Lightnin’ Iris. After years of touring across Europe, they built a strong fan base and shared stages with legends like The Sonics, The Monks, and The Fuzztones. Their mission is simple: keep the wildest and most exciting side of rock’n’roll alive.

www.facebook.com/incrediblestaggers

www.instagram.com/theincrediblestaggers_official/

SURFAHOLICS

„Es muss rocken!“

Für schnelle Nummern sind sie zu haben, die Surfaholics. Wer sich auf ein Rock ’n‘ Roll Rendezvous mit ihnen einlässt, kann sich darauf gefasst machen, dass dieses Tête à tête gleich einer Naturgewalt über ihn hereinbricht. Hier stimmt die Chemie und es geht gleich zur Sache. Oder wie die Band selber sagt: „Es muss rocken!“ Die Surfaholics kennen die guten, alten Rock ’n‘ Roll-Scheiben. Dazu kommt, dass sie mächtig Soul haben und eine Menge Punk im Blut. Die ballen ihre Fäuste nicht nur in der Hosentasche! Ihr Sound charmant und rotzig zugleich: Chuck Berry meets Johnny Rotten. Elvis vs. Joey Ramone. Grace Kelly datet Angus Young.

www.facebook.com/p/Surfaholics-100042521235795/

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Di. 15.12. Live: CHRISTOPH & LOLLO

Christoph & Lollo „alles gut“

Na, alles gut? Ja, alles gut. Echt jetzt? Wann, bitte, wurde „alles gut“ zu einer täglich strapazierten Beschwörungsformel? Wahrscheinlich irgendwann zwischen dem Klopapierhamstern, dem Influencer-Wahnsinn und all den anderen weltweiten Katastrophen. Aber, fun fact: Es ist nicht alles gut!

So. Und jetzt die gute Nachricht: Christoph & Lollo bringen ein neues Album raus! Zwölf neue Lieder über Politik, Kaffee, Hunde, Instagrammer und verletzte Gefühle. Hier werden alle wichtigen Fragen beantwortet. Wo sind die Hände? Christoph & Lollo wissen sogar das. Österreichs odd couple des satirischen Liedguts vereint die Energie des Rock’n’Roll und den DIY-Gedanken von Indie-Punk mit sarkastischer Schärfe. Damit haben Christoph & Lollo die adäquate Methode gefunden, der absurden Gegenwart etwas entgegenzusetzen. Warum? Weil sie es können. Und sonst macht’s ja niemand. Also: alles gut.
„Wir haben unser neues Album im Wienerwald aufgenommen, von Hanibal Scheutz produzieren und von Alex Tomann mischen lassen. Wir haben die originale Karl-Heinz-Quetschn eingesetzt, lustige Chöre gesungen und Reggae gemacht. Wir singen über Ekzeme, Kaffee, Hundekot und Influencer. Eigentlich kann kaum etwas schiefgehen.“ (Christoph & Lollo)

www.christophundlollo.com

www.instagram.com/christophundlollo/

www.facebook.com/christophundlollo

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Mi. 16.12. Live: MAMBO KURT

Was macht Mambo Kurt? Ein Alleinunterhalter mit einer Heimorgel spielt und singt Coverversionen von Songs, die man nie an einer Heimorgel erwartet hätte.

Es gibt Tage, an denen ist „Abba“ zu hart oder „Slayer“ zu weich. Für alle anderen Gemütszustände gibt es Mambo Kurt. Der allseits beliebte, leicht durchgeknallte Orgelgott interpretiert eine feine Zusammenstellung wahrer Welthits auf seiner geliebten Heimorgel. Er tut dies in seiner unnachahmlichen Art, die jeglicher Zuhörerschaft sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mambo Kurt zelebriert die hohe Kunst des Weglassens und Nichtsingenkönnens, dass es eine wahre Freude ist. Jeder Song ist eine Hommage an die Originalinterpreten. Nichts geht so ins Bein wie ein Rhumba mit 124 bpm. Ein guter Song bleibt ein guter Song, auch wenn man ihn auf der größten jemals gebauten Heimorgel spielt (deren aktueller Preis übrigens bei Online-Auktionen unter 30 Euro liegt).

Mambo Kurt gibt Hardrock- und Popklassikern einen ganz eigenen Stil und er lässt es gewaltig grooven. Die Heimorgel fährt ähnlich eines Musiktsunami mit ihren herrlichen Plastiksounds sofort in das Tanzbein und macht Mambo-Kurt-Fans von den ersten Takten an glücklich. Dazu kommen manchmal sinnentleerte, manchmal aber auch hochgeistige Zwischeneinlagen des Meisters, es fiept, es rockt. Weltspitzenklasse. Mambo ist der einzige, bei dem nach „Slayer“ „Dr. Alban“ kommen darf, und nach „Abba“ „Rage against the Machine“, ohne dass irgendjemand an der Richtigkeit zweifeln würde. Ein Mambo-Kurt-Konzert ist erst dann gelungen, wenn es ein Stagediving und eine Polonaise gab. Und bis jetzt hat es immer geklappt.

Mambo Kurt ist der Terminator unter den Alleinunterhaltern. Mambo trennt die Massen schneller als Moses das Meer, liebt ihn oder hasst ihn. Spiel Heimorgel Spiel!!!

https://mambokurt.de/

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Do. 17.12. Live: ATTWENGER

i waas ned wos es is, oba es is wos.

Seit 36 Jahren geht ein Gespenst um in der Musikszene – das Gespenst des Slangpunk. Es hört auf den Namen Attwenger, lässt sich nicht einfangen und taucht regelmäßig in seiner jeweils aktuellen Gestalt in der Öffentlichkeit auf. Womit Attwenger diesmal um die Ecke kommt? Mit wos, dem zehnten Studioalbum. Nach most, pflug, luft, song, sun, dog, flux, spot, drum.

wos is. is wos. wos is los jetzt.

Die elektrifizierte Ziehharmonika holt sich die Luft aus dem Umfeld, quetscht sie zusammen und bläst sie durch metallische Zungen, die in Schwingung geraten und dabei Töne erzeugen, wieder ins Umfeld zurück. Die Beats des Schlagzeugs und des Sequenzers als stabil unruhige Pulsschläge aus unterschiedlichen Soundquellen sorgen für den Rhythmus. Alles verwoben mit ausfransenden Worten, erfundenen, erlebten, erlesenen Texten, die mit der Sprache spielen, die den Nährstoff bildet für die Stimme des Unter- und Oberbewussten. Aufgewirbelt von der Musik grooven sie dahin, die Geschichten.

wos immer es a is, es is immer wos.

Viele wissen nicht mehr wie und wos. Die hochgepitchte Stimmung sorgt für Spannungen. Sie gehen schon aufeinander los. Nur: Ich will auf den Pferden, die gesattelt wurden, gar nicht reiten. Zwischen den Zeilen finden sich Möglichkeiten, die für interessante Auswege genutzt werden können. Aber es wird viel zu viel geglaubt, es wird viel zu viel gebraucht. Dabei kämen wir mit weniger ja auch ganz locker aus. Die Vermögensverteilung, die Interessensverteilung, die Musikverteilung, wos wird daraus? Wird nicht so bleiben bzw. kann ja sowieso nicht so bleiben. Wann wird sich die Gesellschaft entspannen? Wie wird sie zur Gleichberechtigung gelangen? Der große Wind treibt uns vor sich her, dabei wollten wir doch selbst einen Move machen. Wovon wird er angestoßen, von innen, von außen? Du bist King, ich bin Kong, wer hat recht, wer liegt wrong. Und wenn auch alle am Handy hängen und wenn auch manche ein Haar in der Suppe finden: wir ziehen weiter mit energischen Positionen auf schwankendem Untergrund. Müssen ja auch nicht tun, was sie sagen, dass wir müssen.

is wos. hod wos. kau wos. wird wos.

(Markus Binder)

www.attwenger.at

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Fr. 18.12. Live: COUSINES LIKE SHIT

COUSINES LIKE SHIT ist das Bandprojekt der österreichischen Cousinen Hannah und Laura Breitfuß. Was als gemeinsame Leidenschaft zweier Salzburgerinnen begann, ist heute ein eigenständiger, unverkennbarer Soundkosmos. Schon früh war für die beiden klar: Mit der Cousine eine Band zu gründen, ist das absolut Größte. Seit den ersten gemeinsamen Songs im Jahr 2016 verfolgen sie ihren kreativen Prozess konsequent zu zweit – intuitiv, verspielt und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne.

Einen entscheidenden Impuls erhält das Projekt in New York. Mit bemerkenswerter Unerschrockenheit schreiben sie zahlreiche Clubs an – wenig später stehen sie bereits auf einer Bühne in Brooklyn. Diese Energie prägt ihren weiteren Weg und ist bis heute in ihrer Musik spürbar.

Cousines Like Shit bezeichnen ihren Stil selbst als „Avant Trash“: eine eigenwillige Mischung aus Lo-Fi-Ästhetik, Indie-Pop, Punk und experimenteller Leichtigkeit. Markante Gitarren treffen auf reduzierte, atmosphärische Arrangements, dazu kommt der charakteristische zweistimmige Gesang der Cousinen. Inhaltlich sezieren sie mit scharfem Blick und Selbstironie menschliche Eigenheiten, Beziehungsdynamiken und gesellschaftliche Absurditäten. Sprachlich bewegen sie sich spielerisch zwischen Direktheit und Überzeichnung.

Nach der EP „Young And Online“ erscheint mit dem Debütalbum „Avant Trash“ der programmatische Grundstein ihres künstlerischen Selbstverständnisses. Songs wie „Barbie“, „Vivid Sassy“ oder „Ziggy Ziggy“ bündeln jene rohe Energie, die zwischen Nonchalance und präziser Beobachtung oszilliert.

Mit ihrem zweiten Album „Permanent Earthquake“ entwickeln Cousines Like Shit ihren Sound konsequent weiter. Die Songs schlagen eine subtil elektronischere Richtung ein, ohne den Kern ihres Signature-Stils zu verlieren. Druckvolle Gitarrenflächen verbinden sich mit pulsierenden Basslines und pointierten Hooks; darüber liegt ihr unverwechselbarer Harmoniegesang. Erneut arbeiten sie mit dem New Yorker Produzenten Madison Velding-Vandam zusammen – doe entstandenen Aufnahmen tragen eine spürbare urbane Dringlichkeit in sich und erweitern das Spektrum der Band um neue klangliche Facetten.

Cousines Like Shit stehen für einen kompromisslosen Zugang zur Popmusik: reduziert und gleichzeitig vielschichtig, ironisch und doch emotional direkt. „Avant Trash“ ist dabei weniger Genrebezeichnung als Haltung – eine selbstbewusste Einladung, Konventionen zu unterlaufen und im vermeintlich Unfertigen das Eigene zu finden.

www.cousines-like-sh.it/

www.instagram.com/cousineslikeshit/

https://linktr.ee/cousineslikeshit

DJ ANT / DJ ANT´S 80´S CLUB

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