Christmas in Vienna 2022, Künstlerinfos

 

Katharina Konradi, Jamie Barton, Rolando Villazón

BartolomeyBittmann, Maria Happel (Lesung)

Wiener Sängerknaben, Wiener Singakademie

ORF Radio-Symphonieorchester
Dirigentin: Claire Levacher

 

Freitag, 16 Dezember 2022, Vorpremiere
Samstag, 17. Dezember 2022, Gala
Wiener Konzerthaus, Beginn 19.30 Uhr

KATHARINA KONRADI – SOPRAN

Katharina Konradi ist sie die erste aus Kirgisistan stammende Sopranistin im Lied-, Konzert- und Opernfach weltweit. 2009 begann sie ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann in Berlin, der ein Masterstudium in Liedgestaltung bei Christiane Iven und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München folgte.

Nach ihren Anfängen am Staatstheater Wiesbaden ist die Künstlerin inzwischen Mitglied der Staatsoper in Hamburg, wo sie die wichtigen Rollen ihres Fachs singt: darunter in 2019/20 Pamina, Despina, Musetta und Clorinda. Im Sommer 2019 sowie in der Wiederaufnahme 2021 war sie zu Gast bei den Bayreuther Festspielen als Junger Hirte in der Tannhäuser-Neuproduktion unter Valery Gergiev. Im Frühjahr 2021 gab die Künstlerin ihr Debüt als ‚Sophie‘ in der Neuproduktion von Strauss‘ Rosenkavalier (Inszenierung: Barrie Kosky) an der Bayerischen Staatsoper in München.

Bereits der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 war der Anstoß für wichtige Konzerte und Engagements bei renommierten Orchestern, wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des MDR, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano und Daniel Harding. Einer der Höhepunkte der vergangenen Saison war Mozarts Krönungsmesse unter Gustavo Dudamel in Burgos.

Zentral ist das Thema Lied, in der aktuellen Saison u. a. mit Liederabenden in Barcelona und Londons Wigmore Hall. Im März 2021 erschien ihre Lied-CD „Liebende“, begleitet von Daniel Heide, beim Label Avi music.

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JAMIE BARTON – MEZZO-SOPRAN

Jamie Barton’s remarkable artistry is recognized on both sides of the Atlantic; and her many accolades include a double victory  –  First and Song Prize –  at the 2013 BBC Cardiff Singer of the Year Competition; The Richard Tucker Award in 2015; and The Metropolitan Opera’s Beverly Sills Artist Award in 2017 culminating in the invitation to appear as featured soloist in The Last Night of the Proms 2019 in a performance which was broadcast worldwide on television and on BBC Radio 3 and conducted by Sakari Oramo.

Already a favourite at The Metropolitan Opera, where notable appearances have included Eboli (Don Carlos) Gluck’s Orfeo, Donizetti’s Elisabetta (Maria Stuarda) and Bellini’s Adalgisa (Norma), Jamie Barton has brought many of her key roles to the most prestigious European stages in recent seasons, including Azucena (Il trovatore) for her debut at the Bayerische Staastoper under Asher Fisch, Eboli (Don Carlo) at Deutsche Oper, Berlin under Roberto Rizzi-Brignoli; Leonor (La favorite) at Teatro Real, Madrid under Daniel Oren and most recently an incendiary portrayal of Brangäne (Tristan und Isolde) at the Festival d’Aix en Provence in a new production by Simon Stone under Sir Simon Rattle and with the London Symphony Orchestra, broadcast and streamed worldwide on Arte. The new season will see her role debut as Amneris (Aida) at Teatro Real, Madrid; and her return to The Royal Opera House, Covent Garden for their new production of Il trovatore directed by Adele Thomas under Sir Antonio Pappano.

In concert, she has already collaborated with a number of major conductors including Marin Alsop for both Brahms’ Alto Rhapsody with Orchestra of the Age of Enlightenment in her BBC Proms debut and Bernstein’s Symphony No.1 Jeremiah for her London Symphony Orchestra debut, and both Sir Andrew Davis and Sir Antonio Pappano for Verdi’s Messa da Requiem with the Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden. Highlights in the coming season include Mahler Symphony No.2 under James Gaffigan and Rusalka with the Czech Phlilharmonic under Semyon Bychkov.

A consummate recitalist, Barton has appeared at New York’s Carnegie Hall and the Tanglewood Festival. With pianist Kathleen Kelly, she has appeared in Zankel Hall, the Celebrity Series in Boston, Matinée Musicale Cincinnati, and at the Kennedy Center in Washington as part of Renée Fleming’s VOICES series. Ms Barton made her debut at Wigmore Hall with a new programme exploring the works of female composers and the portrayal of women by composers of both genders.

Barton’s latest CD release, Unexpected Shadows, is a collaboration with Jake Heggie and was released by Pentatone at the start of the 2020/21 season to unanimous critical acclaim.

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ROLANDO VILLAZÓN – TENOR

Durch seine fesselnden Auftritte auf den renommiertesten Bühnen und Konzertsälen der Welt hat sich Rolando Villazón als einer der führenden Tenöre der Gegenwart etabliert und gilt heute als einer der vielseitigsten Künstler überhaupt: neben seiner Bühnenkarriere ist Rolando Villazón auch als Regisseur, Schriftsteller und TV-Persönlichkeit bekannt und ist Intendant der Mozartwoche Salzburg.

Geboren in Mexico City begann er seine musikalischen Studien am nationalen Konservatorium seines Heimatlandes bevor er Mitglied der Nachwuchsprogramme an den Opernhäusern in Pittsburgh und San Francisco Opera wurde. Rolando Villazón machte sich in der internationalen Musikszene rasch einen Namen, nachdem er 1999 mehrere Preise bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewann (u.a. den Zarzuela-Preis und den Zuschauerpreis). Noch im gleichen Jahr folgte sein europäisches Debüt als Des Grieux in Massenets Manon in Genua sowie Debüts als Alfredo in La Traviata an der Opéra de Paris und als Macduff in Verdis Macbeth an der Staatsoper Berlin. Seitdem ist Rolando Villazón regelmäßiger Gast an den Staatsopern in Berlin, München und Wien, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera New York sowie den Salzburger Festspielen und arbeitet mit führenden Orchestern und namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim und Yannick Nézet-Séguin, zusammen. Als Konzertsänger war er u.a. in Londons Barbican Hall, den Philharmonien in Berlin und Köln, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Gewandhaus Leipzig, der Accademia Santa Cecilia in Rom und der New Yorker Carnegie Hall zu erleben. 2011 debütierte Rolando Villazón als Regisseur in Lyon und inszenierte seither für das Festspielhaus Baden-Baden, die Deutsche Oper Berlin, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, die Wiener Volksoper und die Semperoper in Dresden.

Die Spielzeit 2021-22 beginnt für den Tenor auf der Opernbühne der Metropolitan Opera in New York in der Rolle des Papageno in Mozarts Zauberflöte. Es folgt eine Tour mit dem Harfenisten Xavier de Maistre und deren Liederabendprogramm „Serenata Latina“, mit Auftritten in der Alten Oper Frankfurt am Main, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Musikverein in Graz, dem Konzerthaus in Freiburg, der Liederhalle in Stuttgart und der Philharmonie in Essen. An der Seite des Orchestre Philharmonique du Luxembourg setzt er seine Konzertreihe „Rolando Raconte“ in der Philharmonie Luxembourg fort. Zusammen mit Christina Pluhar und der L’Arpeggiata präsentiert er Monteverdis L’Orfeo in Graz (Musikverein), in Wien (Konzerthaus) und führt das Programm „Orfeo son io“ mit Arien und Instrumentalwerken von Emilio de‘ Cavalieri, Jacopo Peri, Claudio Monteverdi, Luigi Rossi, Antonio und Sartorio u.a. in Paris (Salle Gaveau) und Bremen (Die Glocke, Musikfest) auf. Der Tenor setzt seine Arbeit mit Christina Pluhar und der L’Arpeggiata fort und präsentiert eine halbszenische Aufführung von „Combattimento: Eros und Thanatos“ im Müpa in Budapest. Mit KlassikRadio Moderator Holger Wemhoff präsentiert Rolando Villazón eine einzigartige Konzerttournee, die in der Laeiszhalle Hamburg und in der Alten Oper Frankfurt am Main beginnt. Weitere Konzerte führen ihn mit der Philharmonie Salzburg nach Straubing, mit der Württembergische Philharmonie nach Reutlingen und zusammen mit Fatma Said und dem Gedik Philharmonic Orchestra nach Istanbul (Zorlu PSM). Zum Abschluss der Saison inszeniert er Il Barbiere di Siviglia bei den Pfingstfestspielen Salzburg sowie bei den Salzburger Festspielen 2022. Die vierte Mozartwoche unter der künstlerischen Leitung von Rolando Villazón findet im Januar/Februar 2022 in Salzburg statt.

2007 wurde der Tenor Exklusivkünstler für Deutsche Grammophon. Er verkaufte bislang weltweit über 2 Millionen Alben und veröffentlichte über 20 CDs und DVDs, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus erhielt er den Titel des Chévalier de l’Ordre des Arts et des Lettres, eine der höchsten Auszeichnungen im Bereich der Kunst und Literatur in Frankreich, seinem permanenten Wohnsitz. Rolando Villazón ist Botschafter der RED NOSES Clowndoctors International und Mitglied des Collège de Pataphysique de Paris. 2013 erschien sein erster Roman „Malabares“, der zweite „Lebenskünstler“ wurde im April 2017 veröffentlicht. Sein dritter Roman „Amadeus auf dem Fahrrad“ erschien im Juni 2020 und verbrachte mehrere Wochen auf der Bestsellerliste des Magazins Der Spiegel. Rolando Villazón moderiert eine eigene Programmreihe bei Arte TV und hat eine tägliche Show bei Radio Classique in Frankreich, sowie eine wöchentliche Sendung beim deutschen Sender KlassikRadio. 2017 wurde er zum Mozart-Botschafter der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg ernannt.

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BARTOLOMAYBITTMANN – PROGRESSIVE STRINGS VIENNA

Der Respekt vor dem Klang ihrer Instrumente, sowie die Lust am gemeinsamen Entwickeln der damit möglichen neuen Klangbilder, führt zwei Musiker zusammen. Der Cellist Matthias Bartolomey und der Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann führen in ihrem Zusammenspiel ihr stark in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf einen neuen Weg. Mit Spontanität und Improvisation der Jazzästhetik verbinden sie intim groovende bis hin zu kraftvoll rockenden Elemente.

„Selten hat man Streicher gehört, die sich so lustvoll dem Groove hingeben. BartolomeyBittmann bringen jene musikalische Tugenden leichtfüssig auf den Punkt, die man üblicherweise nicht mit klassischen Instrumenten verbindet: Unbändige Spiellust und radikalen Rhythmus.“
(Wolfgang Muthspiel)

„… super komponiert und fabelhaft gespielt! Ich höre gespannt, überrascht und begeistert zu! Es ist einfach sehr gut und unglaublich gut gespielt, das geht nicht besser!“
(Nikolaus Harnoncourt)

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MARIA HAPPEL (Lesung)

Die im deutschen Erlenbach geborene Schauspielerin und Regisseurin erhielt ihre Ausbildung in Hamburg, Erste Stationen in Bremen, Köln und Hannover, bevor sie 1991 von Claus Peymann nach Wien geholt wurde. Seit vielen Jahren zählt Maria Happel zu dem Ensemble des Wiener Burgtheaters.

Debüt als Regisseurin 2003 am Schauspielhaus Bochum. Weitere Regiearbeiten führten sie zu den Festspielen Reichenau. Neben Auftritten am Burgtheater war Maria Happel auch Mitglied des Berliner Ensembles und Gast an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen.

Sie arbeitete mit RegisseurInnen wie Klaus Maria Brandauer, Ruth Berghaus, Barbara Frey, Achim Freyer, Matthias Hartmann, Adolf Dresen, Karin Henkel, Paulus Manker, Claus Peymann, Werner Schröter.

Maria Happel ist auch erfolgreiche Film- und Fernsehdarstellerin („Soko Donau“, ZDF-Serie „Klimawechsel“). Außerdem wirkte sie in zahlreichen Hörspielen mit, die ORF-Hörspiel Jury kürte sie zur „Schauspielerin des Jahres“.

Ihr Talent als Sängerin und Musikerin konnte sie mehrfach unter Beweis stellen. Maria Happel spielt Orgel und Klavier. So schlüpfte sie im Laufe ihrer Karriere mehrfach mit großem Erfolg in die Rolle der Edith Piaf und war 2007 auch im Musical „Die Habsburgischen“ im Wiener Museumsquartier in der Rolle der Kaiserin Maria Theresia zu erleben. Seit 2017 spielt sie die Rose in „Gypsy“ in der Wiener Volksoper.

1999 wurde Maria Happel mit der Kainz-Medaille der Stadt Wien geehrt. Im Jahr 2003 erhielt sie den Nestroy-Theaterpreis als beste Schauspielerin, 2016 den Publikumspreis.

2012 erschien ihre Biografie „Das Schnitzel ist umbesetzt“.

2017 Titel „Kammerschauspielerin“.

Seit 2020 leitet sie das Max-Reinhardt Seminar.

2021 wurde sie mit der „Romy“ für die beliebteste Darstellerin im Bereich Serie/Reihe ausgezeichnet. Maria Happel ist mit ihrem Kollegen Dirk Nocker verheiratet, das Paar hat zwei Töchter.

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CLAIRE LEVACHER – KURZBIOGRAPHIE DEUTSCH

Claire Levacher hat sich seit ihrem erfolgreichen Debüt an der Opéra National de Lyon im Jahr 2009 als Opern- und Konzertdirigentin international etabliert.

Unter anderem trat sie mit dem Wiener Kammerorchester, RSO Wien, Klangforum Wien, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestra Sinfonica Siciliana, Prague Radio Symphony Orchestra, Beijing Symphony Orchestra, Orchestre National de Lorraine, Orchestre National d’Ile-de- Frankreich, Orchestre de Picardie, Ensemble Orchestral Contemporain, Dalasinfoniettan Falun etc. auf.

Die Künstlerin leitete Opernproduktionen an der Oper Göteborg, Theater an der Wien-Kammeroper, bei den Bregenzer Festspielen, Opera du Rhin, Prager Oper, Krannert Center Illinois, USA. Außerdem war sie als Assistenzdirigentin an der Opéra National de Paris, an der Opéra National de Lyon, an der Opéra Comique in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München und im Theater an der Wien tätig.

Claire Levacher ist seit 2020 Professorin für Orchesterausbildung an der Kunstuniversität Graz in Österreich. Sie unterrichtet regelmäßig und hält Meisterkurse in ganz Europa.

Claire Levacher ist ausgebildete Pianistin. Sie gewann erste Preise des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, und besitzt einen Master-Abschluss in Orchesterdirigieren der University of Michigan. Weiters gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Treviso und den zweiten Preis für Orchesterleitung beim Internationalen Musikfestival Prager Frühling.

In Anerkennung ihrer Verdienste um das französische Musikleben wurde Claire Levacher vom französischen Kulturministerium zum „Chevalier des Arts et des Lettres“ ernannt.

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