Onkel Wanja

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Regie: Dominic Oley
Text: Julia Edtmeier
Bühne & Kostüm: Kaja Dymnicki
Darsteller: Alexander Pschill, Agnes Hausmann, David Oberkogler, Nicolaus Hagg, Julia Edtmeier & Dominic Marcus Singer

Was bleibt uns außer das Raunen über die Zukunft? Oder das Hadern mit der Gegenwart? Oder das Unversöhnlich-sein mit der Vergangenheit?
Die Hitze unseres korrupten Lebens? Und ist es doch besser keins, oder nur ein bisschen Geld zu haben, um nicht der kategorischen Pflicht des totalen Glücks zu erliegen? Ich meine, wer will schon reich und dann doch unglücklich sein?

Onkel Wanja. Eine Sitz-Comedy!

Eine seltsam familiär verstrickte Familienbande an Figuren sitzt und schwitzt unter einer dystopischen, russischen Sonne irgendwo zwischen 1888 und 1980 in einer Detail-Sitcom-Front zusammen und wartet bis sie delogiert werden.‘
Der eine, der Onkel, der Wanja, glaubt sich als psychotisch verdrehter Teilzeitbuddhist, der warten will, bis die Leiche seines Feindes (der Professor, dem dann doch das ganze Haus gehört und der alle rausschmeißen will) an ihm vorbei schwimmt.
Sonja hat alle Hände voll zu tun, den kläglichen, sowie den mentalen Haushalt der Männer, von denen sie umvölkert wird, zu organisieren.
Sie wird von ihren eigenen und den Wünschen anderer und ihrem hehren Herzen geschlaucht.
Sie hasst Ärzte, aber liebt Doktor Astrow.
Doktor Astrow malt Enten und Hennen, um seinem stressigen Alltag als Mediziner zu entfliehen.
Supermodel-Killerqueen Elena will aus der Zweckehe mit dem „alten“ Professor weg.
Sie ist zu schön, um wahr zu sein und zu schlau, um für immer das Leben einer Leinwand zu führen. Auch weil ihr romantischer und Konzept-fauler Don Juan-Wanja seinen Arsch nicht von der Couch hoch kriegt, um mit ihr ein neues Leben anzufangen.
Mitbewohner Telegin, der Mann auf dem Teppich, das Haus und Harmonium, ein Eckart Tolle artiger Engel, der seine Frau in der Ferne und seine Mitbewohner in direkter Nachbarschaft emotional aushält, um ihre Eskapaden zu kompensieren.
Dann läuft die von Sonja lange geplante Geburtstagsparty für Astrow kräftig und heftig in der Hitze der Nacht zur Tragödie aus…

Hey, Tschechow du alte Schachtel, was passiert eigentlich, wenn einer der immerzu Lotto spielt, Sechsen von Neunen nicht unterscheiden kann?

Der neue Bronksi-Coup aus der Feder von Julia Anton Edtmeier erinnert in Zeiten der maskierten Angst und Ungewissheit mit allen 13 Sinnen daran, dass Theater ein Fest der Sinne sein muss.  Eine Aufforderung, in Gemeinschaft  über die menschlichen Unzulänglichkeiten hinweg zu tanzen.

 

 

 

Cover und Fotos:

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